Haltung:

Grundsätzlich sollten Papageien in Volieren gehalten werden, welche eine Größe von: Länge 2 m, Breite 1 m, Höhe 2m nicht unterschreiten sollten. Ist allerdings aus Platzgründen eine Zimmervoliere nicht machbar, so kann auch ein Käfig mit jeweils 1x1x1 m (Breite ,Höhe ,Tiefe ) mit entsprechend stark dimensionierten Sitzstangen ( Hartholz, Durchmesser ca. 4 cm ) und angebauten Freisitz (am besten Äste von Eiche oder Buche, Äste ungespritzter Obstbäume eignen sich auch) als Lösung angesehen werden . Auf jeden Fall ist ausreichend Spielzeug im Käfig anzubringen.  Hierzu eignen sich Gegenstände aus Hartholz oder auch Baumäste zum zernagen. Der Fachhandel bietet hier natürlich eine Vielzahl Papageienspielzeug an. Das Spielzeug darf den Papagei natürlich nicht daran hindern, seine Flügel auszustrecken.
Der Käfig soll an einem ausreichend beleuchtetem, Zugluftfreiem Standort aufgestellt werden. Im Sommer darf der Papagei natürlich nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein.  Papageien sind leider schon an Hitzschlag gestorben, weil deren Besitzer die Käfige achtlos auf den Balkon( in die pralle sonne) rollten. Gleiches gilt für Eigenbau-Volieren auf dem Balkon oder Garten. Hier müssen unbedingt ausreichend Schattenplätze vorhanden sein, damit sich der Papagei zurückziehen kann. Zu trockene Raumluft kann im Winter einen Juckreitz und damit ein Rupfen auslösen, ein Luftbefeuchter schafft hier Abhilfe.

Ernährung:

Neben dem Trockenfutter welches fertig im Fachhandel erworben werden kann ist es wichtig, zwei mal täglich frisches Obst und Gemüse zu füttern. Obst in Form einer Mischung aus Bananen, Äpfel, Aprikosen, Birnen, Kirsche, Erdbeeren etc. bietet sich hier an. Gemüse z.B. in Form von Karotten, Salat, Tomaten, Gurke (keine Pilze). Außerdem liebt er natürlich lieber frisches Wasser als abgestandenes. Zur Deckung des Bedarfs an tierischem Eiweiß bietet sich kleine Mengen magerer Speisequark oder auch magerer Käse an.